Mondzeit zur Sommersonnenwende

Wie ja schon im vorangegangen Blogpost berichtet, hatte ich mich ja schon am Wochenende auf meine Mondzeit vorbereitet. Kurz vor Vollmond begann ich bluten – und diesmal hatte ich das erste Mal in diesem Jahr frei!!! Ich hab in meinen Mondchroniken nachgelesen, jedes Mal musste ich mindestens einen Tag, meistens aber genau an den ersten beiden Zyklustagen ganztags arbeiten, einmal war ich mit zwei kranken Kindern zu Hause… Was für eine Freude also dieses Mal!

Das erste, was ich tat, als ich Montag morgens die Kinder in den Kindergarten gebracht hatte, war – schlafen… Jawohl, ich legte mich einfach in mein Rotes Zelt und schlief noch über eine Stunde… wie schön 😉

Dann kochte ich mir einen Kräutertee mit ganz viel Brennnessel, das tut mir immer sehr gut! Und dazu gab es selbstgepflückte Erdbeeren und Schokolade…. hm! Zum Mondchronik schreiben hatte ich auch richtig Lust, ich schaute mal nach, was in diesem Zyklus alles so gewesen war und meistens komme ich im Vergleich zu den Vormonaten immer wieder auf spannende Zusammenhänge drauf, was mir wann in welcher Phase leichter oder schwerer fällt, was mir besonders hilft oder gut tut.

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Gerade jetzt war ja auch der wundervolle Wilde Tribe – ein Online-Event mit vielen namhaften Sprecherinnen, u.a. DeAnna Lam, Susun Weed und Vicky Noble. Und auch heute hörte ich mir wieder was an, ein Tag war eh dem „Reclaiming our blood rites“ gewidmet, wie passend 😉

Ich wusch auch heute zum ersten Mal meine Stoffbinden im warmen Wasser in einer Glassschüssel im Garten aus und goss damit meine Pflanzen! Bisher hatte ich sie immer in einem Eimer gesammelt und dann das Wasser auch in den Garten gebracht, aber in der Glassschüssel wirkte das ganze viel magischer! Ich finde es gut, dass wir unser Mondblut der Erde zurückgeben, schließlich ist so viel  gewalttätiges Blut schon in die Erde gesickert und wir geben unser Blut der Heilung! (Ich weiß, einige von Euch haben starke Schmerzen während der Menstruation, da ist es auch nicht so friedlich, wie es sich hier anhört, das tut mir leid und ich hoffe, ihr findet einen Weg!)

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An sich war ich gestern eher im Tun und nicht so sehr im Sein, wie ich es manchmal von der Stimmung her schon war während der Mondzeit, aber hej, es ist Sommerbeginn 😉

Spannend finde ich ja auch, dass ich auch zum Vollmond geblutet hab, der kurz nach der Wintersonnenwende in den Rauhnächten war! Ich dachte viel daran zurück, jetzt steht die Vollmondin da, wo im Winter die Sonne war und die Sonne steht so hoch am Himmel wie vor einem halben Jahr die Vollmondin, deren helles Licht die rauhreifüberzogene Au in eine Glitzerwelt verwandelte… Jetzt sammele ich die Kräuter, die ich zur Wintersonnenwende als Tee trinke… Das Rad des Jahres dreht sich…

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Am Abend zündete ich in meinem Zimmer wieder einige rote Lichter an, das ist immer so eine schöne Stimmung dann… ich lege mich einfach nur in mein Rotes Zelt und träume vor mich hin…. fühl mich verbunden mit dem Großen Ganzen, der Göttin, allen Frauen, verwoben im Geflecht allen Lebens, angebunden an das Große Wissen, das in uns schlummert und nur darauf wartet, wieder entdeckt und gelebt zu werden…

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Heute, am zweiten Zyklustag, war ich frühs auch noch recht müde und nach dem Kids wegbringen war es noch neblig wie bei uns so oft im Winter… aber nach einer Naschrunde im Garten bei Himbeeren, Zitronenmelisse und Schafgarbe wurde ich schon etwas munterer und später am Vormittag kam die Sonne heraus… mich zog es hinaus aus dem Roten Zelt in die Natur… natürlich rot angezogen 😉 und barfuß und ich war so richtig schön in langsamer Stimmung (ich bin ja doch sonst eher sehr schnell unterwegs…)… das war so entspannend und wunderschön durch die Au zu spazieren, dem rauschenden Fluss und den singenden Vögeln zu lauschen… Dort wo die zwei Flüsse zusammenfließen machte ich ein kleines Ritual mit einer Schale, meinem Mondblut, Rosenblüten und Wasser… es war sehr berührend! Und ich sang die ganze Zeit vor mich hin… „my moonblood is flowing, flowing and growing, my moonblood is flowing back to the sea….“

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An sich war ich heute auch wieder viel im Tun… Wäsche waschen, vorkochen für die Arbeit, filzen im Wald… aber es war ok und ich tat alles in dem Bewusstsein, dass Mondzeit ist 😉

Am Nachmittag war ich dann wieder Erdbeerland mit den Kids, es ist halt einfach zu lecker… Abends am liebsten mit Weißwein und Schokolade, probiert mal diese Kombination, ich find sie göttlich 😉

Jetzt am Abend noch Badewanne, bevor es nun drei Tage lang wieder zur Arbeit geht… aber ich war sooo froh, diese zwei Tage für mich haben zu können!

Und was macht ihr so in eurer Mondzeit?

 

Wochenende mit Kids

Dieses Wochenende war ich seit längerer Zeit mal wieder allein mit den Kids und was soll ich sagen, es war sogar recht angenehm! Immer wieder hatte ich schon Wochenenden gehabt allein mit den zweien die waren nicht so toll gewesen (viel gestritten, ich genervt…). Diesmal lief es ganz gut (trotz prämenstrueller Phase und jetzt am Sonntag einsetzender Mondzeit, wo ich ja am liebsten nur meine Ruhe hätte…) – denn ich hab mir schon am Freitag einen Plan gemacht, der sogar funktioniert hat (unglaublich 😉

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Ich hatte zum einen gar nicht erst daran gedacht, neben den Kids in irgendeiner Form zu arbeiten (filzen oder so), sondern mal wirklich Wochenende zu haben (die letzten Samstage hatte ich auch immer gearbeitet). Als ich sie am Freitag vom Kindergarten abgeholt hab, sagte ich ihnen, dass wir heute was machen, was ich machen möchte und wir uns dann zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was wir am Wochenende machen wollen, so dass jeder mal bestimmen darf. Das kam auch gut an und sie hatten gleich erkannt, dass am Freitag ich „die Bestimmerin“ war – wir fuhren zum Wildbach, wo ich so gern bin und die Kids in Ruhe Steine werfen (Sohn) und angeln (Tochter) konnten und ich auch was davon hab, einfach weil wir in dieser schönen Gegend sind.

Von den Kids kamen erst Vorschläge wie Zoo oder Vogelpark, ich sagte ihnen aber, dass mir das zu viel ist mit den ganzen Leuten und dass sie lieber noch mehr Vorschläge machen sollten – und es kamen echt für mich erstaunliche Ideen (ich hatte schon Europapark, Spielplatz o.ä. befürchtet) – nämlich einmal in unseren nahen Wald und einmal zum Wasserfall, voll schön! Jeder durfte sich dann noch was aussuchen, was wir kochen würden (ich hab so keine Lust gehabt auf „Mama das schmeckt mir nicht, ich will Nudeln mit Tomatensoße“). Jeder war also glücklich nach dem Gespräch 😉

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Am Samstag freute ich mich erst mal am Ausschlafen (bin ich froh, dass sie sich selber Müsli machen können!!!), dann ging es ab aufs Erbeerfeld und einkaufen. Zuhaus räumte ich dann die Wohnung auf und sortierte Wäsche, während sie Lego bauten. Am Nachmittag ging es eben in den besagten Wald und der Sohn war so motiviert, dass er die ganze Zeit fast rannte (oft will er ja nicht weitergehen und es gibt bitten und betteln und doch wieder hoppern…), weil er sich so auf seinen Wald freute! Echt schön zu sehen! Die Tochter kam aber auch noch auf ihre Kosten, weil sie uns noch zu einem Bach führte, wo sie angeln wollte (aber erst nachdem ich eine Pause verordnet hatte, sie könnte ja immerzu durchwerkeln…). Um 17 Uhr freute ich mich dann trotzdem auf die Leihoma, da ich mit Freundinnen Sonnwendfeuer ausgemacht hatte! Juhu! Das war mal wieder richtig schön so mit Feuer am Bach, tanzen,  singen, gemeinsam essen und reden…

 

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Sonntag war mal wieder verregnet, wer hätte das gedacht, aber es war auch ein schöner Tag, wenn auch anstrengender als der Samstag. Es gab aber leckere Semmeln zum Frühstück und viele Erdbeeren, ich kam dazu meinen Schreibtisch aufzuräumen und Papierkram zu ordnen (unglaublich!! ganz unten waren Papiere von Ende letzten Jahres…), während die Kinder die halbe Wohnung in eine Landschaft aus Lego, Dinos, Drachen, Pferden, Autos und Eisenbahnen verwandelten. Heute war ja der Wasserfall am Plan und den besuchten wir trotz Regen, der Sohn wollte erst gar nicht, aber dank Croozer und Mama-Kraft schafften wir es auch durch unwegsames Gelände bis zum Bach, wo er dann aufblühte und über Stock und Stein und rauf und runter und rein und raus ausm Wasser so begeistert war, dass er vergaß, wie gar nicht er vorher laufen wollte (Memo an mich: wenn Wasser im Spiel ist, für ihn mindestens ein Wechselgewand einpacken… er muss ja ausprobieren, wie tief er mit seinen Gummiestiefeln kommt…). Auch die Tochter freute sich sehr an ihrem Vorschlag und wir blieben so lange, bis das Wasser aus den Stiefeln oben wieder raus kam…. nun gut, so kalt war es zum Glück ja nicht und zu haus gab es gleich die warme Badewanne und was Warmes zu trinken! Der spätere Nachmittag war dann eher etwas mühsamer, weil es ans Aufräumen ging… schließlich waren aber alle müde und mit Geschichten versorgt am Einschlafen…. und mein Rotes Zelt steht auch schon, die rote Bettwäsche ist drauf, rote Handtücher sind im Bad…. die Mondzeit kann also kommen 😉

 

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Fazit des Wochenendes: hab es gut geschafft, hatte auch kurze Pausen für mich dazwischen und die Zeit mit den Kids in der Natur hab ich wirklich genossen, und weil sie es sich selber ausgesucht hatten, waren sie auch extra motiviert und glücklich! Das werd ich wohl wieder so machen 😉

Gute Nacht ihr lieben da draußen!

Friday Fives – wofür warst du diese Woche dankbar?

Wieder ist eine Woche wie im Flug vergangen… von sturmfrei auf Vollzeit-Mama in nur 5 Tagen 😉 viel gearbeitet diese Woche, etliche Filzgöttinnen verschickt… und wieder einiges gefunden, wofür ich sehr dankbar bin (heute im Wald ins Tagebuch geschrieben)

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1 gute Gespräche

hatte ich diese Woche mit so einigen Menschen und sie waren auch erstaunlich offen, konstruktiv und ehrlich (was ja gerade in der prämenstruellen Phase mir oft schwer fällt…) Sie haben mich weitergebracht, ich konnte meine Meinung kundtun und hab mir die des Gesprächspartners angehört und kommentiert. Ich hab mich auch manchmal bewusst zurück genommen, nicht immer alles vorher schon gedacht und dem anderen dann übergestülpt, sondern abgewartet, was der andere sagt. Das hat sehr gut getan!

2 kuscheln

mit den Kindern nach der Arbeit. Manchmal sind sie auch in meinen Armen eingeschlafen, echt schön! Heute wollten sie unbedingt ihre Geburtsgeschichten wieder hören und ich erzählte sie ihnen, voll schöne Erinnerungen sind für mich damit verbunden, ganz viel Liebe und Freude, dass sie im Geburtshaus und zu Hause auf die Welt kommen durften!

3 Dinge gelassener sehen

Hab es doch tatsächlich geschafft, ein paar Dinge sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich lockerer zu sehen, nicht alles gleich total persönlich zu nehmen. Es einfach annehmen, was ist und erst mal durchatmen und schauen, was ich brauche in so einem Moment. Und dann zu schauen, was sind konstruktive Gedanken und welche sind unnötig und welche davon will ich jetzt gerade lieber denken…. Das hat so einiges diese Woche erleichtert!

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4 Wildfrauenzeit

Wie immer brauch ich das einmal am Tag – eine Zeit für mich in der Natur, und wenn es nur kurz ist. Da bin ich bei mir, nehme die Natur um mich wahr und mich selbst, bin ganz da und lasse vieles los. Gerade wenn ich aufgebracht bin oder erschöpft, tut es gut, sich kurz mal auf die Erde zu legen oder den Wind in den Gräsern zu beobachten. Dann sieht die Welt gleich wieder besser aus!

5 mir selbst Gutes tun

Gut für mich sorgen ist wichtig – sei es mit einer kleinen Segnung am Morgen mit Zirbenöl, eine Kerze anzünden am Altar, mit dem Rad fahren statt mit dem Auto und mal mit dem Auto fahren statt mit dem Rad (ich fahr ja echt bei fast jedem Wetter, aber der Regen war mir dann doch zu viel…), in die Badewanne gehen, mir etwas Leckeres zu essen machen, gutes Essen vorbereiten für die Arbeit am nächsten Tag, auch mal eine Auszeit nehmen oder mal einfach gar nix tun (ok, das hab ich nicht oft geschafft, aber ganz kurz bestimmt mal 😉

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Im Buntraum werden etliche Friday Fives gesammelt übrigens 😉

Und, für was wart ihr so dankbar diese Woche?

Schönes Wochenende Euch allen von ELARIA

Friday Fives

Wofür warst du diese Woche dankbar? Auf Buntraum gibt es jeden Freitag die fünf Dinge zu lesen, wofür Nadine dankbar ist, mach auch mit 😉

Dafür bin ich diese Woche dankbar:

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1  wunderbare Wildfrauenzeit

hab es super geschafft, mir Auszeiten in der Natur zu nehmen und habe wunderbare neue Plätze entdeckt in Kärnten, es hat zwar meist geregnet oder gehagelt, aber manchmal gefällt mir das sogar besser als purer Sonnenschein…

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2 barfuß gehen

es tut mir unglaublich gut, mindestens einmal am Tag barfuß zu gehen, am liebsten natürlich auf weichem Waldboden oder im Gras, es erdet mich ganz wunderbar

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3 Kräuter und Blüten

Erntezeit für Kräuter ist immer wieder schön, diese Woche ganz viel Zitronenmelisse, Schafgarbe und Holler, hab noch Tinkturen angesetzt und einen Hollersirup gekocht

4 die Kinder

auch wenn ich sie diese Woche kaum gesehen habe (oder vielleicht gerade deswegen…) hatte ich einige echt schöne Momente mit den Kids im Garten oder in der Wohnung beim Spielen

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5 Meditation und Achtsamkeit 

hab angefangen zu meditieren und achtsam zu sein und das egal wo – also Rad fahren ist für mich genauso eine Meditation wie Put-Zen, ich muss da nicht ne Stunde auf einem Meditationskissen hocken dafür. Ich versuch immer wieder mich auf meinen Atem zu konzentrieren oder auf das Rauschen des Flusses beim Radln oder spür in mich hinein, weil ich doch immer wieder in einen negativen Gedankenstrudel hineingerate und mit im-Moment-ankommen und -sein komme ich da gut wieder heraus und bin zu konstruktiveren Gedanken fähig. Ich merke, dass ich dadurch allgemein entspannter bin und besser durch diese doch sehr intensiven und alles andere als einfachen Zeiten zu kommen